Wiesbaden Stiftung

Bürger, schreib‘ Geschichte

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Neues Projekt der Wiesbaden Stiftung: StadtteilHistoriker Wiesbaden  Logo

Wiesbaden ist wie jede andere Stadt durch das Leben, Arbeiten und die kulturelle Entwicklung der in ihr lebenden Menschen entstanden. Zur Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt gehört unbedingt auch ein möglichst breites Wissen um ihre Vergangenheit. Diese Vergangenheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Stadtgeschichte – und soll sowohl für die heutige Generation der Wiesbadener als auch für deren Nachkommen sichtbar gemacht und bewahrt werden.

Logo Wiesbaden StiftungVon Beginn an tritt die Wiesbaden Stiftung für ein starkes, selbstbewusstes „Wir-Gefühl“ der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger ein. Das neue Projekt der Wiesbaden Stiftung „StadtteilHistoriker Wiesbaden“ soll das kulturelle Erbe Wiesbadens noch sichtbarer machen und dabei gleichzeitig der Vernetzung geschichtsbewusster Wiesbadener Bürger/-innen dienen. Das Projekt tritt jedoch nicht in Konkurrenz zu den örtlichen Heimat- und Geschichtsvereinen, vielmehr unterstützt es deren Arbeit.

Das Projekt StadtteilHistoriker wurde erstmals 2007 von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft (SPTG) in Frankfurt durchgeführt und dabei stets weiter entwickelt. Mittlerweile arbeitet dort die bereits fünfte „Generation“ StadtteilHistoriker an ihren Projekten. Die Wiesbaden Stiftung wird das Projekt StadtteilHistoriker in eigener Verantwortung nach dem von der SPTG entwickelten Modell durchführen. Dazu wurde mit der SPTG ein zweijähriger Kooperationsvertrag geschlossen.

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Ein Kernteam hat das Projekt vorbereitet:

Prof. Dr. Klaus Eiler (Historische Kommission für Nassau), Elmar Ferger (Journalist), Andreas Knüttel (Dezernat für Schule, Kultur und Integration), Thomas Michel (Die Wiesbaden Stiftung), Uta Naumann (Orchid Special Events) und Peter Weingärtner („FAZIT“-Kommunikation).

 

StadtteilHistoriker Wiesbaden

1Das Projekt „StadtteilHistoriker“ möchte Menschen aller Alters- und Berufsgruppen dazu bewegen und befähigen, ein begrenztes stadthistorisches Thema ihrer Wahl zu erforschen und öffentlichkeitswirksam aufzubereiten. Es wendet sich vor allem an Laienhistoriker (gern auch mit Migrationshintergrund). Gesucht werden bis zu 15 engagierte Wiesbadener, die sich als StadtteilHistoriker zwischen März 2016 und August 2017 einem stadtgeschichtlichen Thema ihrer Wahl widmen möchten. Teilnehmen können alle geschichtsinteressierten Bürger/-innen, unabhängig von Alter, beruflichem Werdegang oder Nationalität, gern auch Schüler oder Studierende (die mit Vertretern hiesiger Geschichtsvereine Tandems bilden können) und Wiesbadener Bürger/-innen mit Zuwanderungshintergrund.

Die StadtteilHistoriker erhalten währen der Laufzeit eine Aufwandsentschädigung von bis zu 1500 Euro zur Verwendung z.B. für Kopien, Bildrechte, Reisen. Sie sollen ihre Ergebnisse festhalten und der Stadtgesellschaft zugänglich machen. Im März 2016 findet die Auftaktveranstaltung mit dem „Startschuss“ statt.

Die StadtteilHistoriker wählen ihr Thema selbst. Sie können sich z.B. der Geschichte einer Persönlichkeit, einer Straße, eines Stadtteils, eines Unternehmens, eines Industriezweiges oder einer kulturellen Einrichtung widmen. Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2016.

Die Auswahl unter den eingegangenen Bewerbungen obliegt einer ehrenamtlich tätigen, fachlich hoch qualifizierten Jury: Dr. Thomas Weichel, Leiter der Stabsstelle Weltkulturerbe; Dr. Bernd Blisch, kommissarischer Direktor des Stadtmuseums; Dr. Brigitte Streich, Leiterin des Staatsarchivs; Holger Stunz, stellvertretender Leiter der Elly-Heuss-Schule sowie Erika Noack, Buchautorin, Fotografin, Vortragsreihen und Veröffentlichungen über die Geschichte der Stadt Wiesbaden.

Projektleiterin ist Uta Naumann. Die StadtteilHistoriker werden fachlich und pädagogisch durch Projektkoordinator Elmar Ferger und Prof. Dr. Klaus Eiler (Historische Kommission für Nassau), betreut.

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Kernstück der fachlich-methodischen Qualifizierung der StadtteilHistoriker bilden ein bis zwei eintägige teilnahmepflichtige Werkstatt-Treffen, denen regelmäßige informelle „Stammtisch“-Treffen zum Austausch untereinander und zur Besprechung der Projektfortschritte folgen. Die Kernergebnisse der StadtteilHistoriker sollen in einer Broschüre zusammengefasst oder als Dokument online zugänglich gemacht werden.

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Die Schirmherrschaft hat Heinrich Albert, letztlebender Enkel der Dynastie Heinrich und Eugen Albert, übernommen. Unterstützt und gefördert wird das Projekt StadtteilHistoriker Wiesbaden vom Dezernat für Schule, Kultur und Integration der Stadt Wiesbaden, vom Gemeinnützigen Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH und natürlich von der Wiesbaden Stiftung. Weiterhin besteht Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (SPTG).

 

Der Wiesbadener Kurier wird das Programm als Medienpartner begleiten und über die Projekte und die jeweiligen Ergebnisse der StadtteilHistoriker berichten. Selbstverständlich sind auch alle weiteren Presseorgane zur Berichterstattung herzlich eingeladen.

Weitere Informationen/Bewerbungsmöglichkeit entnehmen Sie bitte der Homepage: www.stadtteilhistoriker-wi.de … und gerne freuen wir uns über Ihren LIKE auf Facebook www.facebook.com/stadtteilhistorikerWI.